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INFO zum QS 9000 - Regelwerk
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Stand zur
QS-9000 |
Situation von Automobilzulieferanten
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Die „Big Three“ der
Automobilhersteller - DaimlerChrysler, General Motors
und Ford - werden zukünftig ausschließlich Zulieferer
beauftragen, die nach ISO/TS 16949:2002 zertifiziert
sind.
Für bestehende Zertifikate anderer Automobilnormen sind
Übergangsfristen zur Umstellung definiert.
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Zertifikate nach
QS-9000:1998 (3rd Edition) haben seit dem 14.12.2006
Ihre Gültigkeit verloren.
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Es kann aber trotzdem
auf Kundenwunsch erforderlich sein, auf die „QS-9000-
Referenz-Handbücher“ im Rahmen der Qualitätsplanung
zurückzugreifen in Form der bekannten Vorgehensweisen
zu:
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APQP (Advanced Product Quality
Planning, Teil der amerikanischen
QS
9000): kontinuierliches Projektmanagement für die
Produkt- und Qualitätsplanung, geeignet für alle
Phasen des Entwicklungsprozesses. |
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FMEA (Fehlermöglichkeits- und
Einfluss-Analyse):
eine strukturierte, systematische
Arbeitstechnik, um Fehlerrisiken bereits
im
Produkt-Entwicklungsprozess zu identifizieren. |
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MSA (Analyse von Messsystemen) |
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SPC (statistische Prozessregelung /
statistische Prozesssteuerung):
diese statistische Prozesslenkung (engl.
statistical process control) wird
als eine
Darlegung der Vorgehensweise zur Optimierung von
Produktions- und Fertigungsprozessen angewandt. |
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Control plan / Prozesslenkungsplan (engl.:
control plan):
Besonders in der Automobil- und
Automobilzuliefer-Industrie besteht die
Anforderung einer lückenlosen Dokumentation
aller qualitätssichernden Maßnahmen während der
gesamten Wertschöpfungskette. |
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Prüfplan:
Auf der Grundlage der erstellten Kontrollpläne
werden die Prüfabläufe für
die Sicherstellung
der Qualität von Zulieferungen und für die
Überwachung der Produktion geplant |
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Historie zur
QS-9000 |
Die QS-9000 legte die grundlegenden Erwartungen
von Chrysler, Ford, General Motors, der US-Nutzfahrzeughersteller
und anderer angeschlossener Gesellschaften an die
Qualitäts-Managementsysteme interner und externer Lieferanten von
Produktions-, Ersatzteilen und Materialien fest.
Diese Gesellschaften hatten sich im Interesse der Zufriedenheit
ihrer Kunden verpflichtet, mit den Lieferanten zusammenzuarbeiten,
und zwar beginnend mit der Erfüllung der Qualitätsforderungen bis
zur Verminderung von Streuung und Verschwendung zum Nutzen der
Endverbraucher, der Hersteller und der eigenen Gesellschaften.
Die QS-9000-Forderungen von Chrysler, Ford und GM waren aber viel
weit reichender und detaillierter als die der DIN EN ISO 9001, Stand
August 1994.
Ziel der Forderungen aus der QS-9000 war dabei die Entwicklung
grundlegender Qualitätsmanagementsysteme, die zu einer ständigen
Verbesserung unter besonderer Beachtung der Fehlervermeidung, der
Verminderung von Streuungen und Verschwendung innerhalb der
Lieferkette aufgebaut werden konnten.
Mit der QS-9000 traten die "Big Three" aus den USA gegen europäische
und japanische Automobilhersteller mit neuen Strategien in den
Qualitätswettbewerb ein, um sich Wettbewerbsvorteile zu sichern.
Die QS-9000 fand bis zum Jahre 2006 Anwendung für alle internen und
externen Lieferanten von Produktionsmaterialien, Produktions- und
Ersatzteilen, Komponenten und Baugruppen, Wärmebehandlung,
Lackierung, Beschichtung oder andere Oberflächenbehandlungen, die
als Zulieferer für die Automobilindustrie tätig sind.
Chrysler, Ford, General Motors und deren angeschlossenen
Gesellschaften verlangten in diesem Zusammenhang, dass alle
Lieferanten ein wirksames QM-System auf der Basis QS-9000 in einem
mit dem Kunden abgestimmten Zeitplan erstellen, dokumentieren und
einführen.
Hierbei waren alle Forderungen der QS-9000 in dem
Qualitätsmanagement-System des Lieferanten zu berücksichtigen und in
dem Lieferanten-Qualitätsmanagement-Handbuch zu beschreiben.
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