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Grundlagendarstellung zur VDA 6: |

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Anforderungen der Automobilindustrie: |
Die Zertifizierung nach einem
Automobilstandard ist eine vertragliche Anforderung an die
Automobilzulieferer. Die Automobilhersteller verlangen
unterschiedliche Standards von ihren Lieferanten.
Es bietet sich daher an, die Voraussetzungen für die
Zusammenarbeit vorab mit dem Kunden zu klären.
Die Auswahl des für Ihr Unternehmen passenden Standards
richtet sich zunächst nach der Art des Produktes:
-
Produkte, die in das Fahrzeug eingebaut werden
-
Produktionsmittel und Anlagen
-
Erbringung von immateriellen Dienstleistungen für die
Automobilindustrie.
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Hersteller
von Produkten, die in das Fahrzeug eingebaut werden -
______VDA 6.1:2003: |
Die Hersteller von Produkten, die in
das Fahrzeug eingebaut werden, können unter folgenden heute
anerkannten Automotive- Normen wählen:
Zertifikate nach QS-9000:1998 (3rd Edition)
haben seit dem 14.12.2006 Ihre Gültigkeit verloren. Es kann aber trotzdem auf
Kundenwunsch erforderlich sein, auf die „QS-9000- Referenzhandbücher“ im Rahmen
der Qualitätsplanung zurückzugreifen. Weitere Einzelheiten dazu lesen Sie unter
QS 9000.
Der VDA 6.1:2003 ist das deutsche Regelwerk für die Automobilindustrie und
richtet sich an die Zulieferer deutscher Automobilhersteller.
Entwickelt vom Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA), wurde die vierte
Ausgabe in 2003 aktualisiert und veröffentlicht. Der VDA 6.1 ist eine
Weiterentwicklung des „Fragenkatalogs zur QM-Selbstbewertung“ der als VDA 6
bereits 1991 veröffentlicht wurde. Der VDA 6.1:2003 basiert auf der ISO
9001:2000 und teilt die Forderungen in zwei große Blöcke ein:
Der VDA-Band 6.1 aus 2003 enthält 23
Elemente (01-06 +Z1 im U-Teil,
07-22 im P-Teil) und ist ein Fragebogen zur
Bewertung des Managementsystems.
Mit dieser Einteilung ist der VDA 6.1:2003
bereits seit Jahren prozessorientiert.
Jedes Element besteht aus mehreren
Fragen, die einzeln bewertet und zum Ergebnis des Elements, des Teils (U-Teil
und P-Teil) und schlussendlich dem Erfüllungsgrad des Managementsystems
zusammengefasst werden.
Ein Zertifikat wird ausgestellt, wenn der Gesamterfüllungsgrad über 90% liegt
und keine Einzelfragen oder Elemente größere Mängel aufweisen.
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Hersteller
von Produktionsmitteln und Anlagen - VDA 6.4:2005: |
Für Hersteller von Produktionsmitteln und Anlagen
ist VDA 6.4:2005 die richtige Wahl.
Als einziges Regelwerk wendet es sich
speziell an diejenigen Lieferanten der
Automobilindustrie, die keine Teile für das Fahrzeug
herstellen sondern
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Anlagen (z.B. der
Galvanotechnik, der Metallimprägnierung),
-
Maschinen (z.B. CNC- Maschinen,
Roboter für Schweiß-, Lackier- oder Montagearbeiten) oder
-
Werkzeuge (z.B. für Biege- oder
Stanzbauteile, Spritzgussformen).
Der VDA
6.4:2005 eignet sich sowohl für Einzelfertiger (z.B. Lackieranlage, Werkzeugbau)
als auch für Serienhersteller (z.B. Ersatzteile für Anlagen, Normteile,
Katalogteile, Normalien für das Stanzen, Biegen usw.).
Hierbei ist zu
beachten, dass die
gleichzeitige bzw. vorangegangene
Zertifizierung nach
DIN EN ISO 9001:2000 Voraussetzung
für eine Zertifizierung im Automobilbereich ist.
Der VDA
6.4:2005 ist kein Fragebogen wie die Vorläuferausgabe, sondern entspricht
inhaltlich und dem Aufbau der ISO/TS 16949:2002. Dies erleichtert es
Unternehmen, ihr Qualitätsmanagementsystem von der DIN EN ISO 9001:2000 kommend
weiterzuentwickeln.
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Dienstleister von Automobilherstellern - VDA 6.2:2004: |
Der VDA 6.2:2004 ist das deutsche Regelwerk für die
Automobilindustrie und richtet sich an die
Dienstleister deutscher Automobilhersteller.
Entwickelt vom
Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA), wurde die 2.Auflage Ende 2004, analog
den besonderen Anforderungen der DIN EN ISO 9001:2000 und ISO/TS 16949:2002,
aktualisiert und veröffentlicht.
Der VDA 6.2 ist
eine Weiterentwicklung des „Fragenkatalogs zur
QM-Selbstbewertung“ der als VDA 6 bereits 1991 veröffentlicht wurde.
Der VDA
6.2:2004 ist kein Fragebogen wie die Vorläuferausgabe, sondern entspricht
inhaltlich und dem Aufbau der DIN EN ISO 9001:2000.
Dies erleichtert es
Unternehmen, ihr Qualitätsmanagementsystem von der DIN EN ISO 9001:2000 kommend
weiterzuentwickeln.
Die
mitgeltenden Dokumente richten sich nach den Kundenforderungen
(z.B. fordern
Daimler Chrysler und Siemens- VDO eine Zertifizierung der
Dienstleistungsunternehmen nach VDA 6.2).
Auskunft über
gültige Kundenanforderungen erteilt der zuständige Einkauf des Kunden.
Der VDA
6.2:2004 ist von der europäischen Automobilindustrie anerkannt.
Er beinhaltet
die DIN EN ISO 9001:2000 und Interpretationen aus der
ISO/TS 16949 für Dienstleister.
Vollständig neu
sind gegenüber allen anderen Standards die Anforderungen bzgl folgender
Prozesse:
-
Managementbewertung auf dem Grundsatz einer BS- Card,
-
Neudefinition Produkthaftung,
-
Erkennen von Produkt-/Dienstleistungsrisiken sowie
-
Marktforschung und Marketing.
Die
Akkreditierungsvorgaben besagen, dass Zertifikate für VDA 6.2:2004 und
DIN EN ISO 9001:2000 getrennt voneinander ausgestellt werden müssen.
Der VDA
6.2:2004 stellt zurzeit weltweit den höchsten Standard zur Bewertung von
Dienstleistungsunternehmen in der Automobilindustrie dar. Die ISO/TS
16949-Anforderungen wurden gekonnt in sinnvolle Dienstleistungsanforderungen
interpretiert. |